AKTUELL !!!!!!

Jeder dritte Brand in der Industrie verursacht Sachschäden in Höhe von mehreren 100.000 Euro. Selbst wenn diese von der Versicherung erstattet werden, trifft viele Unternehmen als Spätfolge die Insolvenz. Sachgerechter Brandschutz könnte das verhindern.

Gespart wird oft am falschen Ende. Sparmaßnahmen und geringe Investitionen in den Brandschutz können für ein Unternehmen weitreichende negative Folgen haben. Denn aus einem kleinen Feuer kann sich auch immer ein Großbrand entwickeln. Liegen Gebäude, Maschinen oder andere Arbeitsmittel in Schutt und Asche, braucht es lange Zeit, bis der normale Alltag wieder einzieht.
Die Sachschäden ersetzt die Feuerversicherung des Betriebs. Auch die fortlaufenden Kosten sowie Gewinne sind normalerweise bis zu 36 Monaten über eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt.
Bis zu 36 Monaten, also 3 Jahre. Diese Zahl zeigt, wie lange es dauern kann, bis ein Unternehmen nach einem Großbrand wieder voll am Markt ist. Benötigt die Instandsetzung oder der Wiederaufbau allerdings so viel Zeit, wandern die Kunden zu anderen Firmen ab. Sie können nur eine begrenzte Zeit warten ohne selbst unter den Folgen des Brandes zu leiden. Aber auch die eigenen Mitarbeiter orientieren sich häufig neu, da etwa der Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme ungewiss ist.
Ein Brand lässt sich mit einem Feuerlöscher oder Wandhydrantenlöschschlauch fast immer löschen, wenn sofort gezielt dagegen angegangen wird.
Darauf sollten Sie achten:

  • Prüfen Sie die Löschgeräte im Betrieb regelmäßig.
  • Kontrollieren Sie Wandhydranten jährlich.
  • Lassen Sie die Feuerlöscher alle 2 Jahre sachkundig überprüfen.
  • Kennzeichen Sie die Standorte der Geräte.
  • Machen Sie die Mitarbeiter darauf aufmerksam, wo sich die Feuerlöschgeräte befinden.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Geräte jederzeit zugänglich sind.
  • Schulen Sie die Mitarbeiter, den Feuerlöscher oder Löschschlauch richtig zu bedienen.